Über addingup
E-Commerce ist ein recht junges Geschäftsmodell. Erst seit 1994 gibt es online Verkäufe über das Internet. Seit 2014 verkaufe ich Produkte über das Internet. Was wir seit 2014 gemacht haben möchte ich in einem kleinen geschichtlichen Exkurs zu addingup erklären.
2014 - Die Anfänge
Damals habe ich neben der Schule von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abends in einer Currywurst-Bude auf der Hamburger Mönckebergstraße gearbeitet. Mindestlohn gab es damals nicht - 5,50€ die Stunde habe ich verdient, das Trinkgeld wurde geteilt. Ich hatte einfach keine Lust mehr bei jeder Witterung draußen zu stehen und Wurst zu verkaufen.
Nach einem harten Wochenende habe ich bei Google: “Geld verdienen im Internet” eingegeben und bin recht schnell auf das Affiliate-Marketing auf Amazon gestoßen. Damals konnte man Blogs schreiben und wenn Menschen über deinen Link gekauft haben, hast du eine kleine Provision - meist 2-7% erhalten. Gesagt getan, so verging das erste Jahr mit viel SEO Arbeit und wenig Umsatz.
2015 - Digitale Produkte
Schnell habe ich begriffen, dass das Thema Affiliate sehr viel Zeit Frist und kontinuierlichen Input und Pflege benötigt. Vom Shiny-Object besessen bin ich dann auf das Thema eBooks schreiben gestoßen (auch auf Amazon). Also kurzerhand entschlossen schrieb ich in 1-2 Wochen jeweils einen Ratgeber zu Themen wie Ernährung, Gesundheit und Pflanzen. Diese Bücher musste ich dann selber - sehr aufwändig in Facebook Gruppen, vermarkten. An einem eBook habe ich 0,36€ verdient. Die Masse hat es am Ende gemacht. Das ganze lief dann bis 2018.
2015-2017 - Diverse Produkte
In dieser Zeit habe ich mich an weiteren “Side-Hustles” probiert. T-Shirts bedrucken lassen (POD), Winzerkurse verkauft und sogar einen online Sprachkurs habe ich rausgebracht. All diese Projekte habe ich mit Facebook Ads beworben, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Im Jahr 2017 kam es dann für mich zu einer schicksalhaften Begegnung mit einem alten Bekannten der in dem Thema Streckengeschäft (Dropshipping) unterwegs war und jemanden für Facebook Ads brauchte.
2018-2019 - Dropshipping
Der Bekannte lies mich seine Ads in den USA und Kanada verwalten. Verkauft haben wir Echthaarperücken an Afroamerikaner. Der Umsatz skalierte von $6.000 im Monat innerhalb von 7 Monaten auf $900.000 im Monat. Ich hatte Blut geleckt und wollte auch einen solchen Store bauen.
Die Nische? Kunstreproduktionen. Hohe Margen und geringe Preiselastizität. Perfekt!
In den nächsten Monaten skalierte ich von 0€ auf an einen Store nur über Facebook Ads auf 6-stellige Umsätze mit über 40% Marge. Klasse! Insbesondere die ersten COVID Monate waren ein echter Segen für das Geschäftsmodell. E-Commerce boomt und die Leute stellen sich mit allem die Bude voll.
2021 erhebt die EU die Einfuhrumsatzsteuer auf Güter aus Fernost. Die Marge sinkt auf 20%. Immer noch kein Weltuntergang. Zeitgleich schließt mein größte Zulieferer. “Copyright-Infringement”. Ups.
Panisch wie ich war, schloss ich den Store von dem einen auf den anderen Tag.
2020 - Agenturgründung
Zum damaligen Zeitpunkt hatte sich bereits in der Szene rumgesprochen, dass ich gut darin war Facebook Ads zu skalieren. Ich betreute damals bereits 3-5 Brands neben meiner eigenen. Der nächste logische Schritt nachdem ich meine Brand dicht gemacht hatte? Meine Leistungen als Produkt anzubieten. Gesagt getan, auf zum Notar und Firma gegründet.
2021 - Der COVID Rückenwind
Das Jahr 2021 war davon geprägt das Agenturgeschäftsmodell zu erkunden und erste Referenzen aufzubauen. Die Pandemie hat mir damals einen massiven Rückenwind gegeben. Fast jede Brand die ich übernommen habe konnte in 6 Monaten verdreifacht werden. Damals liefen Facebook Ads noch ein kleinen wenig anders und viel wenige Advertiser hatten eine Ahnung von dem was sie tun.
2022 - Post iOS 14
Einige Facebook Ads Veterane kennen sicherlich noch die Zeit vor iOS 14. Nach iOS 14 hat sich das Thema Meta Ads grundlegend geändert. Plötzlich brauchte ich ein Team das Ad Creatives produzieren konnte und einen weiteren Media-Buyer der in der Skalierung hilft. 2022 war das Jahr in dem ich ein Team aufbauen musste um weiterhin grandiose Ergebnisse für unsere Partner zu produzieren. In diesem Jahr mussten wir auch deutlich selektiver werden welche Brands wir annehmen und welche nicht.
2023-2025 - Expertenagentur für Consumer Brands
Seit 2023 fokussieren wir uns auf Consumer Brands (Beauty, Health, Food und andere Verbrauchsprodukte). In über 50 Millionen Euro Ad Spend haben wir über die Zeit einfach die größten Erfahrungen und die besten Wachsums-Cases bei diesen Unternehmen. Das bringt und ins heute. Seit der Einführung unserer addingup Awards haben wir bereits duzende Partner aus ihren Plateaus gehoben und neue Umsatzhöhen mit rekordverdächtigen Margen erreichen können. Dafür sind wir unfassbar dankbar.